Alltagswege zur Liebe

(1 Kundenrezension)

Familienstellen als Erkenntnisprozess
von Christiane & Alexander Sautter

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Artikelnummer: 9783850520263 Kategorie:

Beschreibung

Im gesamten deutschsprachigen Raum gibt es immer mehr Kurse in Familien-Stellen, einem Gruppenprozeß, mit dessen Hilfe unsere Verstrickungen in das eigene Familiensystem bewußt gemacht und gelöst werden können. Dieses Buch gibt eine allgemeinverständliche Einführung in die Praxis der Familienaufstellung und erklärt die theoretischen Fundamente, auf denen diese Technik basiert. Da das Familien-Stellen im Rahmen der systemischen Psychotherapie entwickelt wurde, gibt das Buch Auskunft über die ganz andere Sichtweise dieser Richtung. Dem Leser wird anhand vieler Beispiele gezeigt, daß er sich und seinen Alltag tatsächlich verändern kann und daß es gar nicht so schwer ist, liebevoller und verständnisvoller mit sich und mit den Mitmenschen umzugehen. Wenn man das menschliche Leben als heilig betrachtet so wie ich das tue, dann wird das Familien-Stellen zu einer spirituellen Erfahrung und führt zu Erkenntnissen, die die menschliche Energie aus den Fesseln der Vergangenheit befreien und den Weg zur vollen menschlichen Entfaltung öffnen. Virginia Satir

Zusätzliche Information

Gewicht 400 g
Autor

Sautter, Christiane / Alexander

1 Bewertung für Alltagswege zur Liebe

  1. Kunde

    Familienrekonstruktion nach Virginia Satir: Bei dem Thema Systematische Familienaufstellung erfahren wir Folgendes: wir lesen, daß der Klient, der aufstellt dem Therapeuten zuerst einen Auftrag gibt, oder diesen zusammen mit ihm/ihr erarbeitet.
    Das heisst die Regie bleibt beim Klienten. Die Teilnehmer der Aufstellung werden in den Auftragsprozeß nicht mit einbezogen. Erst während der Aufstellungsarbeit werden die Feedbacks der Doubles mehr oder weniger berücksichtigt, ihre Aussagen sind jedoch in keinem Fall einem “All-wissenden” Feld zuzuschreiben, dem sich der Aufstellende dann unterordnen muss. Im Gegenteil: Der Klient entscheidet selbst welche Doublefeedbacks für ihn Resonanz machen und für ihn/sie hilfreich sind. Der Aufsteller ist quasi Solist, die Rolle der anderen entspricht eher einem Orchester, die Therapeuten gleichem einem Dirgenten. Eine gelungenes Bild, wie ich finde. Während die Emotionen beim Aufsteller in beschränkt hohem Maße zugelassen werden, werden sie bei den Doubles auf eher geringem Energieniveau gehalten, um den Aufsteller nicht zu irritieren. (Das Orchster soll nicht lauter sein als der Solist).

    Nachdem die Situation aufgestellt und damit erlebbar gemacht wurde, wird die Lösung auftrags- und prozessorientiert “rekonstruiert”. Die Rekonstruktion wird dem Klienten bei dieser Methode “angeboten” und keinesfalls verordnet, da die Selbstbestimmung des Aufstellers immer gewahrt bleiben soll.
    Schliesslich kann auch das gewünschte Lösungsbild erlebt werden, was erfahrungsgemäß eine gute und oft nachhaltige Wirkung beim Klienten bewirkt.
    Es gibt inzwischen von der selben Autorin ein neues, kleineres Buch zur Familienaufstellung mit dem Titel:
    Aufstellen – systemisch richtig!: Was Sie über Aufstellungen wissen sollten und wie Sie sich darauf vorbereiten können.
    Hier wird unter anderem auch nochmals darauf eingegangen was man sich als Teilnehmer einer solchen Aufstellungsarbeit nicht gefallen lassen muss.

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